Remote-PTY-Terminal-Streaming im Browser über WebSockets in Echtzeit
Claude Code in der Cloud auszuführen erfordert einen Container. Das Zuschauen im Browser erfordert eine ausgehende Verbindung der Sandbox, browserseitig gemessenen Gegendruck und ein explizites Schließen.
Einen Agenten auf eine Cloud-Maschine zu verlegen ist der einfache Teil. Der Teil, der über die Nutzbarkeit entscheidet, ist die stabile Verbindung zwischen dieser Maschine und dem beobachtenden Browser.
Der Bildschirm ist nicht mehr die Laufzeitumgebung
Der Grund, Agenten in die Cloud zu verlegen, ist nicht mangelnde lokale Rechenleistung, sondern die Entkopplung vom physischen Gerät.
Jeder Tastenanschlag und jedes Byte Ausgabe durchquert nun ein Netzwerk, das Schwankungen unterliegt.
Die Sandbox wählt sich aus
Die Maschine mit den Agenten hat keinen öffentlichen Einstiegspunkt. Sie verbindet sich ausgehend mit der Steuerungsebene.
Kritische Fehler betreffen daher nicht die Erreichbarkeit, sondern den Umgang mit Übertragungsverzögerungen.
Erster lautloser Fehler: Den falschen Socket messen
Ein Agent, der umfangreiche Builds ausführt, erzeugt mehr Text, als ein Browser rendern kann.
Den lokalen Socket der Sandbox zu überwachen ist fehlerhaft, da die Verbindung zur Steuerungsebene schnell ist. Der Stau entsteht am Browser-Socket.
Die Erkennung muss am langsamen Leser erfolgen und der Gegendruck über TCP an die Sandbox zurückgemeldet werden.
Das Anhalten von Leseoperationen darf nur wenige Millisekunden dauern, um andere Zuschauer nicht zu blockieren.
Zweiter lautloser Fehler: Ein Ping, der immer antwortet
WebSocket-Pings werden vom Betriebssystem-Netzwerkstack beantwortet, nicht von der eigentlichen Web-App.
Die Steuerungsebene muss das Schließen eines Tabs explizit über den internen Kanal an die Sandbox melden.
Warum dies wesentlich ist
Ein CLI in einen Container zu packen ist simpel. Wahre Zuverlässigkeit entsteht durch transparente Verbindungszustände.
Das Reservierungs-Board wird in einem eigenen Artikel und die Geheimnis-Isolation in einem dritten behandelt.
Direkte Antworten
Kann Claude Code weiterlaufen, wenn ich mein Notebook zuklappe?
Ja, da der Agentenprozess auf einer Cloud-Maschine läuft. Der Browser überträgt lediglich Tastatureingaben und rendert Ausgaben.
Benötigt ein Cloud-Agent einen offenen Port in meinem lokalen Netzwerk?
Nein. Die Sandbox baut eine ausgehende Verbindung zur Steuerungsebene auf und hält diese dauerhaft offen.
Was passiert mit der Ausführung, wenn der zusehende Browser abstürzt?
Die Ausführung läuft weiter. Die Steuerungsebene benachrichtigt die Sandbox explizit über das Verlassen des Zuschauers.