Live-Coding-Sessions teilen: Status-Synchronisation und Read-Only-Protokoll
Eine Live-Session zu teilen bedeutet, einen Link mit drei Informationen zu senden: welches Canvas geöffnet wird, ob Schreib- oder Leserechte bestehen, und welcher Name am Cursor erscheint.
Eine Bildschirmübertragung zeigt den Bildschirm einer Person. Für autonom laufende Agenten brauchten wir stattdessen einen einfachen Link, der Teammitglieder in denselben Raum holt.
Drei Elemente ohne Videostreaming
Es wird kein Video übertragen. Der Link enthält lediglich die Ziel-Canvas-ID, die Berechtigungsstufe und den Nutzernamen.
Berechtigungsprüfungen erfolgen kryptografisch im Token und nicht bloß oberflächlich in der Benutzeroberfläche.
Jede Person wird auf dem Canvas mit ihrem aktuellen Status (Zuschauen oder Bearbeiten) dargestellt.
Sicherheit der Live-Vorschau
Das Canvas bietet eine Live-Vorschau des internen Entwicklungsservers der Sandbox.
Wir verzichten bewusst auf öffentliche Subdomains, um die Veröffentlichung unfertiger Anwendungen zu verhindern.
Die Vorschau wird über die bestehende authentifizierte WebSocket-Verbindung geroutet.
Der architektonische Kompromiss
Das Proxying über die Session erfordert mehr Entwicklungsaufwand, gewährleistet jedoch lückenlosen Schutz.
Was das Teilen verändert
Sessions als Links ermöglichen nahtlose Zusammenarbeit ohne Meetings, während Agenten im Hintergrund weiterarbeiten.
Echtzeit-Zusammenarbeit wird in Multiplayer-Coding mit KI-Agenten vertieft, Verbindungskontrolle in ein Terminal beobachten.
Direkte Antworten
Wie teilt man eine Claude-Code-Session mit dem Team?
Bei Murmell durch Versenden des Canvas-Links. Wer ihn öffnet, sieht das Canvas und alle Terminals in Echtzeit mit eigenem Cursor.
Kann jemand nur zuschauen, ohne tippen zu können?
Ja. Der Link legt die Rolle fest (Nur-Lesen oder Bearbeiten).
Ist die vom Agenten erstellte App für jeden im Internet erreichbar?
Nein. Der Entwicklungsserver lauscht auf localhost in der Sandbox und wird über die authentifizierte Canvas-Session getunnelt.